Zahnimplantate München – Hochwertige Implantate für das perfekte Lächeln

Das Zahnimplantat ist eine der beliebtesten Formen des festsitzenden Zahnersatzes zur Behandlung eines Zahnverlustes. Es zeichnet sich durch seine Langlebigkeit und seinen Komfort aus. Die Implantologie stellt den Schwerpunkt unserer Praxis in München dar. In unserer Praxis begeben Sie sich in gute Hände, denn unsere qualifizierten Zahnärzten sind Spezialisten auf dem Gebiet der Zahnimplantate in München.

Was ist ein Zahnimplantat?

Zahnimplantate sind ein moderner Zahnersatz bei fehlenden Zähnen. Dabei handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel, die anstelle eines natürlichen Zahnes operativ eingesetzt wird. Ein Implantat besteht aus drei Teilen, dem Implantatkörper, dem Abutment (Implantataufbau) und der Implantatkrone. Die Implantatkrone ist der sichtbare Teil des Zahnersatzes. Zahnimplantate können sowohl Einzelzähne als auch mehrere Zähne ersetzen. Zahnimplantate werden dabei, in Abhängigkeit von der Art der eingesetzten Implantatskrone, in feste und herausnehmbare Implantate unterteilt.

Warum ein Zahnimplantat?

Fehlende oder stark beschädigte Zähne sind für viele Menschen unangenehm und lösen Scham und Unsicherheit aus. Einige Menschen verbergen ihr Lächeln deshalb gänzlich. Neben dem ästhetischen Empfinden spielt also auch der psychische Druck eine große Rolle. Hinzu kommt, dass ein fehlender Zahn zahngesundheitliche Folgen nach sich zieht. Fehlbelastungen und ein verkümmerter Kieferknochen und sind nur einige der Auswirkungen eines Zahnverlustes.

In unserer Zahnarztpraxis in München behandeln wir neben dem Einzelzahnverlust auch komplette Zahnlosigkeit. Die Ursache für fehlende Zähne kann dabei sehr vielfältig sein. Mögliche Auslöser können sein:

  • Eine angeborene Fehlentwicklung der Zähne und des Gesichtsbereiches
  • Unfälle
  • Karies
  • Parodontitis
  • Mangelernährung
  • Bindegewebserkrankungen
  • Tumorerkrankungen

Welche Vorteile bietet ein Zahnimplantat?

Implantate bieten gegenüber konventionellen Brücken oder herausnehmbaren Prothesen folgende Vorteile:

  • Ästhetik (optisch nicht von echten Zähnen zu unterscheiden)
  • Schonung der Nachbarzähne (kein Beschleifen nötig)
  • Fester Halt für Prothesen
  • Vermeiden des Kieferknochenrückgangs
  • Stärkung der Knochenstruktur rund um das Implantat
  • Lange oder lebenslange Haltbarkeit
  • Widerstandsfähig
  • Leicht zu reinigen
  • Hohe Verträglichkeit und Biokompatibilität
  • Keine Beeinträchtigungen beim Sprechen oder Geschmacksempfinden

Wann sollte ein Zahnimplantat eingesetzt werden?

Der Einsatz von Implantaten ist sowohl bei zahnlosen Kiefern als auch teilweisem Zahnverlust oder Einzelzahnverlust ratsam.

Bei zahnlosen Kiefern bietet sich das Setzen von Implantaten besonders an, da sie mehr Stabilität und Sicherheit bieten als Totalprothesen. Im Bereich des Unterkiefers verhindern Implantate zudem den weiteren Rückgang des Kieferknochens.

Bei Einzelzahnverlust oder dem Fehlen mehrerer Zähne in einer Zahnreihe bietet sich das Einsetzen von Implantaten ebenfalls an. Implantate gewährleisten zumeist einen festeren Sitz, eine längere Haltbarkeit und hemmen gleichzeitig weiteren Knochenschwund an den freien Stellen der Zahnreihe.

Wer darf ein Implantat setzen?

Im Prinzip darf jeder Zahnarzt ein Implantat setzen. Es empfiehlt sich jedoch darauf zu achten, dass der behandelnde Arzt eine Spezialisierung oder Fortbildung auf dem Gebiet der Implantologie vorweisen kann. Diese setzen meist mehrere Monate intensiver Weiterbildungen und eine Mindestanzahl durchgeführter Implantationen voraus, um das entsprechende Zertifikat zu erhalten. Bekannte Zertifikate sind DGI, DGZI, BDiZ, Master of Science in Oral Implantology und Master of Science in Implantology.

Dr. Dimitrios Papavasileiou und Dr. Philipp Raab weisen jeweils mehrere Jahre Erfahrung im Bereich Implantologie auf und haben zahlreiche Fortbildungen und Spezialisierungen auf diesem Gebiet absolviert.

Ihre Zahnärzte mit
Kompetenz und viel Empathie:

DR. DIMITRIOS PAPAVASILEIOU

Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Oberarzt Universität Regensburg

Mehr Info

DR. PHILIPP RAAB

Mehr Info

Dr. Papavasileiou ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (BDO/DGMKG/BDIZ EDI/DGI/DGZI). Neben seiner Tätigkeit als Zahnarzt hat er den Lehrstuhl für zahnärztliche Prothetik der Fakultät für Medizin an der Universität Regensburg inne und teilt sein umfangreiches Fachwissen mit den Studenten. Zudem war Dr. Papavasileiou jahrelang Oberarzt an der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Regensburg.

Dr. Philipp Raab verbrachte mehrere Jahre als Assistenzzahnarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Regensburg und promovierte anschließend mit der Abschlussnote „magna cum laude“ zum Doktor der Zahnmedizin.

Er absolvierte das Curriculum Implantatprothetik und erhielt die Qualifikation zum zertifizierten Prüfarzt für klinische Studien nach ICH/GCP-Richtlinien. Seitdem arbeitet er mit Dr. Papavasileiou gemeinsam in der Zahnarztpraxis im Lehel.

Wer eignet sich für Implantate?

Grundsätzlich erfüllt jeder gesunde Patient die Voraussetzungen für ein Zahnimplantat. Wir achten besonders darauf, dass genügend Knochensubstanz vorhanden ist, da diese essenziell für eine erfolgreiche Implantation ist.

Zudem müssen wir Ihre Krankengeschichte begutachten, um mögliche Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes zu berücksichtigen. Auch Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, müssen wir unbedingt in die Planung Ihres Implantats einbeziehen.

Sind Sie für Zahnimplantate geeignet?

Wann darf nach der Zahnextraktion ein Implantat gesetzt werden?

Sofortimplantation

Bei der Sofortimplantation wird die künstliche Zahnwurzel unmittelbar nach dem Entfernen (Extraktion) des Zahnes eingesetzt. Sie ist allerdings nur dann möglich, wenn keine Erkrankungen des Zahnhalteapparates (z. B. Parodontitis) vorliegen und kein Knochenaufbau notwendig ist.

Verzögerte Sofortimplantation

In einigen Fällen ist es sicherer, nach der Entfernung des Zahnes 2 bis 8 Wochen mit der Implantation zu warten. Wir sprechen dann von einer verzögerten Sofortimplantation. Das tun wir, damit das umliegende Gewebe genug Zeit hat, um sich zu erholen und zu regenerieren.

Spätimplantation

Eine Spätimplantation liegt vor, wenn zwischen dem Ziehen des Zahnes und der Implantation mindestens 3 Monate vergangen sind. Diese Wartezeit ist nötig, wenn der Kieferknochen schwer erkrankt war oder eine langanhaltende Entzündung vorlag. Ihre Gesundheit geht in jedem Fall vor.

 

Zahnimplantat Materialien

In der Implantologie kommen hauptsächlich zwei Werkstoffe zum Einsatz: Titan und Keramik.

Titanimplantate

Titan wird seit über 40 Jahren als zuverlässiger Werkstoff in der Implantologie verwendet. Es zeichnet sich durch seine sehr gute Verträglichkeit aus und heilt in der Regel unproblematisch in den Kieferknochen ein. Titan gilt überdies als sehr haltbarer und widerstandsfähiger Werkstoff.

Keramikimplantate

Keramikimplantate sind ebenfalls sehr verträglich und verwachsen hervorragend im Kieferknochen. Keramik weist jedoch eine weitere Besonderheit auf: Sie ist der Farbe des menschlichen Zahnes erstaunlich ähnlich. Patienten mit dünnem Zahnfleisch greifen deshalb gerne auf Keramikimplantate zurück, da Titan unangenehm dunkel durch das Zahnfleisch schimmern würde.

Welche Formen der Implantate gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Implantat-Arten, die abhängig von den anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Kiefers verwendet werden.

Schnell-Implantate

Diese Implantate werden direkt nach dem Entfernen des Zahnes eingesetzt und mit dem Zahnersatz ausgestattet. Voraussetzung ist jedoch das Vorhandensein von ausreichend Knochenangebot. Das Setzen erfolgt dabei in nur einer Behandlungssitzung.

Schmal-Implantate

Schmal-Implantate sind kleine Implantate und werden im Frontzahnbereich und für schmale Lücken im Oberkiefer eingesetzt. Sie sind sehr grazil und weisen einen reduzierten Durchmesser auf.

Mini-Implantate

Diese Art der Implantate wird unter anderem bei der Interimszahnversorgung (provisorischer Zahnersatz) und der Schließung von kleinen Zahnlücken eingesetzt. Die Mini-Implantate verfügen über einen kleineren Durchmesser und können daher auch bei wenig Knochenangebot verwendet werden.

Ultrakurze Implantate

Ultrakurze Implantate werden bei schwierigen anatomischen Verhältnissen, die eine bessere Lastversorgung erfordern, eingesetzt. Diese Implantate sind sehr kurz und verfügen über einen großen Durchmesser. Daher finden sie besonders im Seitenzahnbereich Anwendung, wenn nur noch wenig Knochenangebot vorhanden ist.

Kipp-Implantate

Meist werden Kipp-Implantate bei wenig Knochenangebot gewählt, da ein Knochenaufbau durch die schmalen, abgeschrägten Implantate vermieden werden kann.

Konische Implantate

Konische Implantate werden bei geringem Knochenangebot und geringer Knochendichte im Oberkiefer als Schraubimplantat eingesetzt.

Interimsimplantate

Interimsimplantate sind eine provisorische Lösung und lassen sich leicht einsetzen und wieder entfernen. Dabei handelt es sich um sehr dünne Zahnimplantate, die als Sofortimplantat eingesetzt werden. Sie dienen als Übergang bis zur Fertigstellung des endgültigen Zahnersatzes.

Zygoma-Implantate

Dabei handelt es sich um sehr lange Implantate, die im 45-Grad-Winkel eingesetzt werden. Ein Zygoma-Implantat wird immer dann verwendet, wenn herkömmliche Implantate ungeeignet sind. Dies ist beispielsweise bei deutlichem Knochenschwund und nicht möglicher Knochentransplantation der Fall.

Wie verläuft eine schmerzfreie Implantation?

Vor der Operation

Bevor wir Ihr Implantat einsetzen, findet selbstverständlich ein ausführliches Beratungsgespräch statt. Sie können Wünsche und Ängste äußern und wir nehmen uns genügend Zeit, um Sie angemessen zu beraten. Zudem checken wir Ihre allgemeine Zahngesundheit, um mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, und prüfen, ob eventuell ein Knochenaufbau notwendig ist.

Planung der Implantation

Mit Hilfe digitaler Röntgengeräte können wir die Implantation heutzutage minimalinvasiv und schonend planen. Sie profitieren von der akribischen Präzision moderner 3D-Röntgengeräte und genießen deshalb ein 90 % geringeres Verletzungsrisiko während der OP.

Narkose

In der Regel reicht eine lokale Betäubung vollkommen aus, um den Eingriff problemlos durchzuführen. Einige Patienten verspüren jedoch so große Nervosität, dass sie sich eine Vollnarkose wünschen.

Implantation

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Im Anschluss an Ihre Betäubung legen wir mit einem kleinen Schnitt ins Zahnfleisch den Kieferknochen frei. Anschließend wird mit einem Bohrer ein passgenauer Schacht in den Knochen gebohrt, um dort das Gewinde des Implantats einzusetzen. Abschließend wird ihr Implantat eingeschraubt und die Wunde vernäht.

Einheilungsphase

Der entscheidende Zeitraum ist die Einheilphase. Sie beträgt im Unterkiefer ca. 2 bis 4 Monate und im Oberkiefer etwa 3 bis 6 Monate. Diese Zeit ist notwendig, damit die künstliche Zahnwurzel optimal mit dem Kieferknochen verwachsen kann und den Rest Ihres Lebens hält. Wir empfehlen Ihnen, in dieser Zeit starke Belastungen des Kiefers zu vermeiden und penibel auf Ihre Mundhygiene zu achten, da sonst Infektionen auftreten könnten.

Einsetzen des Zahnersatzes

Sobald Ihr Implantat vollständig verheilt ist, wird es Zeit, Ihren Zahnersatz einzusetzen. Hierzu wird das Zahnfleisch erneut mit einem Schnitt geöffnet, um es mit einem Zahnfleischformer in Position zu bringen und der Zahnersatz wie ein natürlicher Zahn umschlossen wird. Wir nehmen anschließend einen Abdruck und fertigen einen individuellen Zahnersatz für Sie an, der nach etwa 2 Wochen eingesetzt wird. Die Behandlung ist nun abgeschlossen und Sie können Ihr neues Lächeln in vollen Zügen genießen.

Ist das Setzen eines Zahnimplantates schmerzhaft?

Die Implantatsbehandlung ist heutzutage fast komplett schmerzfrei. Moderne Anästhesieverfahren ermöglichen Ihnen eine stressfreie und relativ angenehme Implantation.

Die Möglichkeiten reichen von der örtlichen Betäubung bis hin zur Vollnarkose.
Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie unter starken Ängsten leiden oder nichts von der Behandlung mitbekommen möchten. Wir finden auch für Sie ein optimales Verfahren, um Ihnen das Einsetzen des Implantates so angenehm wie möglich zu gestalten.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei einem Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat stellt eine reine Eigenleistung dar. Die Krankenkasse steuert in der Regel also nichts zu Ihrer Behandlung bei.

Wie lang halten Implantate?

Bei regelmäßiger und gründlicher Mundhygiene hält ein Implantat ein Leben lang. Die Voraussetzung dafür ist jedoch eine erfolgreiche Einheilphase. Ihr Verlauf bestimmt die Beständigkeit und Stabilität Ihres Zahnimplantats.

Risiken von Implantaten

Die größte Gefahr jedes chirurgischen Eingriffs besteht in einer Infektion. Auch bei Zahnimplantaten können Infektionen infolge einer nachlässigen Mundhygiene auftreten. Rauchen, Alkohol und andere Krankheiten können ebenfalls zu Problemen führen. Wir bemühen uns deshalb, Ihnen umfassende Pflegehinweise mit auf den Weg zu geben und untersuchen den Fortschritt der Verheilung bei jedem Nachsorgetermin. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Ihr Implantat problemlos verheilt.

Ein Implantat stellt für viele Patienten die Möglichkeit dar, ihre Lebensqualität zu verbessern. Ein strahlendes Lächeln vermittelt nämlich Vitalität und Selbstbewusstsein. Erkundigen Sie sich jetzt nach Ihren individuellen Behandlungsmöglichkeiten und vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung.

Wann benötige ich einen Knochenaufbau vor dem Einsetzen des Implantates?

Für das Einsetzen von Implantaten muss ausreichend Knochenangebot vorhanden sein, um diese stabil im Kieferknochen zu verankern. Besonders bei Zahnverlust baut sich der Knochen in diesem Bereich langsam ab. Ebenso führen Parodontitis und andere Zahnentzündungen zum Knochenverlust. Auch bei Verletzungen oder nach einer Bestrahlung geht der Knochen zurück.

Im Seitenbereich des Unterkiefers ist der Knochen zumeist sehr flach und es besteht die Möglichkeit, dass das Implantat den Nervenkanal treffen könnte. Ähnliches gilt für die Seitenzähne des Oberkiefers, bei denen der Platz durch die Kieferhöhle beschränkt wird.